Henna-Day
 
im Osthaus Museum

Was in Marokko bei Hochzeiten üblich ist, wurde nun museumsreif: das Osthaus Museum Hagen veranstaltete einen Henna-Day. Das traditionelle Bemalen der Haut mit Henna-Motiven konnte in Hagen jede und jeder selbst praktisch ausprobieren. Zu der Veranstaltung hatten wir hauptsächlich junge Frauen mit und ohne Migrationshintergrund zu Gast, für die Museum und Spaß kein Gegensatz waren - Kunstvermittlung einmal anders.






Der Workshop vermittelte das Wissen über Ursprung, Bedeutung und Herstellung von Henna. Traditionelle arabische Muster, Arabesken und orientalische Motive werden gezeichnet, anschließend konnte ein eigenes Henna-Tattoo gemalt werden. Auch in der Architektur des Osthaus Museums finden sich geschwungene Ornamente wieder – der Museumskoffer zeigte, wie schon vor über hundert Jahren aus organischen Formen hochwertiges Design entwickelt wurde.



 
HENNA-EXPERTIN BEGEISTERT
Seit ihren Reisen nach Ägypten und Indien ist Frau Gülderen Tutar begeistert von der Henna Kunst. Was sie anfangs als ein Hobby praktizierte, entwickelte sich soweit, dass sie heute ihr Wissen in Workshops und Schulungen weiter gibt. Ihr Motto dabei lautet „ Jeder kann es erlernen und Spaß dabei haben“. Frau Tutar hat mehrere Jahre in der Kosmetikbranche gearbeitet. Heute ist sie im Bildungsbereich tätig. Doch vom Hennamalen kann und will sie nicht lassen: „ Ich finde es toll, wenn ich bei meinen Workshops Begeisterung in den Gesichtern der Teilnehmer sehen kann. Denn gerade bei Henna Tattoos kann sich jeder künstlerisch entfalten und in kurzer Zeit Erfolge sehen. Und wenn es einem nicht mehr gefällt, ist die Gewissheit da, dass es bald wieder weg ist, da es nicht permanent ist - und schon kann man ein neues Motiv probieren.“