Kammerkonzert und
 
Kurzführung
 
12. Dezember     2010
 
11.00 Uhr


 
Kurzführung um 11 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers Hagen

Die Führung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des karl ernst osthaus bundes .

 
Komposition aus Flacon und Duft
Es führt die Kunsthistorikerin Saskia Lipps

„Ein Parfum ist ein Kunstwerk und das Objekt, in dem
es enthalten ist, muss ein Meisterwerk sein.“
Robert Ricci

Ein Duft lässt sich nur schwer mit Worten beschreiben. Fein geschliffene Glasflacons und handbemalte Flacons aus dem „weißen Gold“ Porzellan helfen da, wo die Sprache versagt. In kostbaren Gewändern präsentieren sich die einzigartigen Charaktere der eingefangenen Düfte. Die Kurzführung zum 4. Kammerkonzert wird dieses Zusammenspiel aus Flacon und Duft thematisieren und ein Einblick in die historische Entwicklung der Flakongestaltung geben.
»Flacons – Haute Couture der Düfte. Sammlung Beatrice Frankl«, die aktuelle Ausstellung im Hagener Osthaus Museum, zeigt noch bis zum 20. Februar 2011 die internationale Entwicklung der Flacongestaltung. An 2.000 Exponaten der Münchener Sammlerin Beatrice Frankl lässt sich der Wandel in der Flaconherstellung vom handgefertigtem Einzelstück zum industriellen Produkt, der sich in dem Zeitraum vom beginnenden 19. Jahrhundert bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts vollzieht, nachempfinden.

 
Das Kammerkonzert
 
um 11.30 Uhr

Programm:

Ein musikalisches Opfer

Beate Sobiesinsky-Brandt, Flöte
Katharina Klein, Violine
Ursina Staub, Viola
Rüdiger Brandt, Violoncello
Cornelia Gengenbach, Cembalo

Friedrich der Große forderte Bach 1747 zu einem schwierigen Unterfangen heraus: Er sollte eine sechsstimmige Fuge über ein Thema von Friedrich d. Gr. schreiben. Schon allein die Sechsstimmigkeit stellt eine große Schwierigkeit dar, doch darüber hinaus könnte man meinen, es sei absichtlich ein kompliziertes Thema erstellt worden. Aber Bach war dieser Herausforderung gewachsen. Er schrieb dem Preußischen König eine Sammlung von kontrapunktischen Sätzen, die alle auf dem „königlichen Thema“ beruhen, und gab dem Werk einen höchst ambivalenten Titel: „Musicalisches Opfer“.


Pressestelle des Theaters Hagen

 Link zum Theater Hagen