In der historischen Eingangshalle werden rund um den Minne-Brunnen wechselnde Präsentationen gezeigt. Auf der Erdgeschossebene ist außerdem der Raum „Die Architektur der Erinnerung“ von Sigrid Sigurdsson erfahrbar, der im Kontext der kulturellen Diskussion über Erinnerung und Gedächtnis sowie das Bewusstsein von Geschichte im nationalen und europäischen Kontext von großer Bedeutung ist. Förderer und Schirmherr ist Dr. Michael Otto, Hamburg.

Im Obergeschoss ist ein Raum mit Werken von Christian Rohlfs zu sehen, von dem das Osthaus Museum rund 500 Arbeiten besitzt.
Seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde eine umfangreiche Sammlung internationaler, zeitgenössischer, nichtgegenständlicher Farbmalerei aufgebaut, aus der wechselnde Präsentationen zusammengestellt werden.

Im Souterrain wurde ein Kinder-und Jugendmuseum, das "Junge Museum", eingerichtet, mit dem Ziel, nicht nur eine zeitgemäße Museumspädagogik zu etablieren, sondern auch durch Projekte zur interkulturellen Verständigung beizutragen.
Außerdem bildet für das Osthaus Museum die systematische Beschäftigung mit der Geschichte des ‘Hagener Impulses’ einen wichtigen Schwerpunkt. Als das „Museum des Hagener Impulses“ fungiert der Hohenhof, das ehemalige Wohnhaus von Karl Ernst Osthaus, mit seiner erhaltenen Inneneinrichtung und wechselnden Ausstellungen zu Künstlern der Osthaus-Ära.



Dr. Birgit Schulte

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