Ruhr 2010 Still-Leben Ruhrschnellweg
 
Karl Ernst Osthaus  und unser Museum auf der A 40

 
Eröffnung am Dienstag, 30. November 2010, um 18 Uhr
 
Ausstellung bis 21. Dezember 2010


Hagen liefert das kulturelle Motto für Ruhr 2010. Wie bitte? Wir in Hagen? Wenn auch vor über 100 Jahren. Einer aus Hagen? Der „Hagener Impuls“ ist heute weltweit ein fester Begriff in der Kunstgeschichte. "Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel".

Das schien uns Auftrag. Für den 18. Juli 2010 bereiteten Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins und die Malschule „Klecks malen und mehr“ eine besondere Malaktion vor, die vielen Besuchern das Leben und Wirken des Hageners Karl Ernst Osthaus näherbringen sollte.

1900 sagte Karl Ernst Osthaus: „Ich bin mit der Gründung eines Museums beschäftigt, das den Zweck haben soll, unseren kunstverlassenen Industriebezirk an der Ruhr für das moderne Kunstschaffen zu gewinnen.“

Daraus entstand das erste Museum für moderne zeitgenössische Kunst. Was lag uns also näher, auf der A 40, einem zentralen Event der Ruhr 2010, darüber zu informieren, malend versteht sich.

Unvollkommen, aber animierend, mitmachend. So ist dieses Werk entstanden. Kollektiv, jung., frech, ohne Anspruch. Übrigens, der lange, schmale, schwarze Streifen von links zum rechten Bildrand ist von einem 11jährigen. Jeder, der unsere Farben, unsere Pinsel auf der A 40 in die Hand nahm, erfuhr die Tradition und Intention von Karl Ernst Osthaus.

„…aus heller Einsicht und kühnem Wagemut, wie aus reinem selbstlosem Enthusiasmus entstanden…“ wie Franz Servaes, Kunstkritiker, 1920 über Karl Ernst Osthaus Initiative schrieb.

Eben – just for fun – aber mit Struktur und Absicht….auf der A 40.