Kammerkonzert und
 
Kurzführung
 
24. Oktober    2010
 
11.00 Uhr


 
Das Kunstwerk
 
Kurzführung um 11 Uhr

Die Kurzführung fand zu einem Motiv von Christian Rohlfs statt.
Es führte Anna Herber.

Die Führung wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des karl ernst osthaus bundes .


 
Das Kammerkonzert
 
um 11.30 Uhr

Programm:

Ludwig van Beethoven: Trio für Klavier, Violine und Violoncello op. 1 Nr. 3 c-Moll
Robert Schumann: Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello Es-Dur op. 47

Mit:
Werner Köhn, Violine
Axel Kühne, Viola
Rüdiger Brandt, Violoncello
Andres Reukauf, Klavier

Das zweite Kammerkonzert war Robert Schumann gewidmet, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Eröffnet wurde das Konzert mit dem dritten Klaviertrio aus Beethovens op. 1, welches wohl das Beliebteste dieser drei Trios ist. Beethoven sah es auch als das Gelungenste an, doch Haydn, der bei der Uraufführung anwesend war, äußerte sich ablehnend gegenüber dem dritten Trio, ohne dass allerdings der Grund dafür bekannt wäre. Vielleicht lässt sich die Zurückhaltung durch den düsteren, wilden Ausdruck des c-Moll-Trios erklären, der es von den anderen beiden Trios op.1 und von Haydns Kompositionsstil stark unterscheidet.

Beethoven leistete in der Kammermusik Pionierarbeit, indem er die beteilgten Instumente erstmals in der Musikgeschichte gleichberechtigt behandelte. Auch der Jubilar Schumann orientierte sich an diesem Ideal und verfolgte es zunächst in seinen Streichquartetten: „Auf die Quartette freue ich mich selbst, das Klavier wird mir zu enge, ich höre bei meinen jetzigen Kompositionen oft noch eine Menge Sachen, die ich kaum andeuten kann (…).“ Anschließend wagte sich Schumann an die ausgewogene Kombination von Klavier und Streichern, wie sie ihm in seinem Klavierquartett op. 47, welches er bescheiden als „recht effektvoll“ beschrieb, auf bewundernswerte Weise gelang.


Pressestelle des Theaters Hagen

 Link zum Theater Hagen