Wofür wir stehen

Emil Schumacher ist Ausgangspunkt unseres Museums – nicht die Grenze unseres Denkens.

Sein Werk zu sammeln, zu bewahren, zu erforschen, zu vermitteln und immer wieder neu zu befragen, ist als Künstlermuseum unsere besondere Aufgabe. Von hier aus richtet sich unser Blick jedoch weit über einen Künstler, eine Epoche oder eine Kunstrichtung hinaus. Emil Schumachers künstlerische Qualität und Eigenständigkeit prägen dabei auch unseren Blick auf andere Positionen. Gerade aus unterschiedlichen Voraussetzungen entstehen überraschende Verbindungen, die neue Perspektiven auf Bekanntes eröffnen. Ausgehend von einer bereits vergangenen Gegenwart, die wir bewahren, befragen wir unsere Gegenwart – und aus der jeweiligen Gegenwart heraus die Kunstgeschichte immer wieder neu. So erhalten wir uns die Freiheit, unterschiedliche Zeiten, Medien, Gattungen und Disziplinen in den Blick zu nehmen. So wollen wir dazu beitragen, dass Emil Schumacher auch für kommende Generationen eine Entdeckung bleibt.

Wir verstehen das Museum zugleich als lebendigen Kulturort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven Kunst begegnen und miteinander ins Gespräch kommen können. Ausstellungen, Forschung und Vermittlung bilden das Fundament. Musik, Film, Tanz, Literatur, Gespräche und andere kreative Formate erweitern das Museumserlebnis und setzen eigene Impulse. Mit mehr als 60 Veranstaltungen im Jahr schaffen wir kontinuierlich Raum für Begegnung, Austausch und Entdeckung. So ist das Emil Schumacher Museum längst auch ein Dritter Ort für Hagen und die Region – fest verwurzelt in der bildenden Kunst und offen für das kulturelle Leben.

Sammlung

Abstraktes Kunstwerk von Emil Schumacher mit schwarzen Formen, die sich von der unteren linken Ecke diagonal zur oberen rechten Ecke bewegen und die Silhouetten von 7 Vögeln erkennen lassen. Dahinter eine blaue Fläche . Vereinzelte graue Flächen und schwarze Linien im Bild.

Die Sammlung des Emil Schumacher Museums geht auf eine Stiftung des Künstlersohns und Kunsthistorikers Dr. Ulrich Schumacher zurück. Heute umfasst sie über 1000 Werke, darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier sowie Keramiken und Porzellan. Zur Sammlung gehören zudem 100 Werke aus dem Besitz der Stadt Hagen.

Architektur

Der markante Sichtbetonbau mit der von Außen sichtbaren freischwinger Treppenanlage ist von einer Glasfassade umgeben, die das Emil Schumacher Museum und das Osthaus Museum architektonisch verbindet.

Kataloge

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Ausstellungskataloge des Emil Schumacher Museums. Viele Kataloge können Sie direkt beim Museum erwerben.

Team

Finden Sie hier die richtigen Ansprechpartner:innen und Infos zu offenen Stellen.

Die Ruhrkunst Museen – Eins von Einundzwanzig

Das Emil Schumacher Museum ist Teil der RuhrKunstMuseen, einem Zusammenschluss von 21 Kunstmuseen in 16 Städten des Ruhrgebiets. Seit dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 arbeiten die Museen unter einem gemeinsamen Dach zusammen – mit koordinierten Ausstellungsprojekten, Vermittlungsformaten und einer gemeinsamen Außendarstellung. Gemeinsam machen die Häuser die außergewöhnlich dichte Museumslandschaft der Metropole Ruhr sichtbar und laden dazu ein, Kunst städteübergreifend zu entdecken.

Ruhr Kunst Museen

Emil Schumacher

Emil Schumacher, 1912 in Hagen geboren, prägte die Nachkriegskunst als Mitbegründer des „jungen westen“ und entwickelte sich ab den 1950er-Jahren zu einem international gefragten Maler. Reisen, Professuren und Ausstellungen führten ihn weit über Hagen hinaus, doch die Stadt blieb sein biografischer Mittelpunkt. 1988 wurde er Ehrenbürger der Stadt Hagen.

Emil Schumacher Stiftung

Die gemmeinnützige Emil Schumacher Stiftung verwaltet die Programme des Hauses und den Nachlass des Künstlers. 

Förderverein Emil Schumacher Museum

Zwei Hände voller blauer Farbpigmente

Der Förderverein entstand 2004 aus einer gemeinschaftlichen Initiative Hagener Bürger:innen. Bis heute unterstützt er die Aktivitäten des Museums ideell, durch eigenes Engagement und auch finanziell. 

Komitee Emil Schumacher

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