Norbert Kricke und Emil Schumacher
POSITIONEN IN PLASTIK UND MALEREI NACH 1945
Der Bildhauer Norbert Kricke ebenso wie der Maler Emil Schumacher haben den künstlerischen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mitgestaltet. Schumacher und Kricke – 1912 und 1922 geboren – trugen in Malerei und Plastik dazu bei, die kulturelle Zäsur zu überwinden, die durch Diktatur und Krieg entstanden war. Die Suche nach einem künstlerischen Weg, der Antworten auf die Herausforderungen der neuen Zeit erlaubte, bestimmte für sie die ersten Nachkriegsjahre.

Die Gegenüberstellung ihrer Werke in dieser Ausstellung belegt zwei künstlerische Konzeptionen in ihren Gemeinsamkeiten und Gegensätzlichkeiten und führt über jene vereinfachende Einordnung nach Gegenständlichkeit und Abstraktion, nach Konstruktivismus und Informel hinaus, die vielfach für ihre Werke in der Vergangenheit genutzt wurden.

In dieser ersten umfangreich und retrospektiv angelegten Gemeinschaftsausstellung des Bildhauers Norbert Kricke und des Malers Emil Schumacher treten die Positionen der befreundeten Künstler miteinander in einen ausführlichen Dialog und ermöglichen so einen aufschlussreichen Einblick in die Entwicklung der Kunst nach 1945.

Hg.: Ulrich Schumacher/Rouven Lotz
Mit einem Grußwort von Ulrich Schumacher und einer Einleitung von Rouven Lotz sowie weiteren Beiträgen von Ernst-Gerhard Güse, Siegfried Gohr und Roland Scotti.
144 Seiten, rd. 100 Abbildungen von Werken und Ausstellungsansichten, Hardcover
ISBN: 978-3-86206-315-4 - erschienen im Verlag Kettler, Dortmund
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