Emil Schumacher -
BLÄTTER AUS DEM ENGADIN
07. April bis 23. Juni 2013

Emil Schumacher erlebte an jedem Ort seines Schaffens andere Bedingungen, aus denen sich für den Künstler jeweils eigene Voraussetzungen ergaben, die Einfluss auf das Werk hatten. Das Schweizer Engadin reizte Schumacher durch die landschaftlichen Eigentümlichkeiten und besonderen Lichtverhältnisse des alpinen Hochtals. Das Licht im Engadin bezeichnete der Künstler als ein befreiendes Moment. Die „Landschaft im weitesten Sinne, aber auch diese Berge, der Himmel und der Schnee“ forderten den Künstler heraus, Bilder zu schaffen, die sich von anderen auf Reisen entstandenen Werkgruppen markant abheben.

Landschaft und Licht sind dabei in den seit 1985 entstandenen Gouachen aus dem Engadin nicht mimetisch abgebildet. Im romantischen Sinne „Erdlebenbilder“ sind die dort entstandenen Werke abbildferne Erfindungen aus dem Inneren des Künstlers. Sie fügen der belebten und unbelebten Natur etwas Neues, der reinen Vorstellungskraft des Künstlers Entsprungenes hinzu. Die wirkliche Natur ist Stimulans für das Bild. Im Bild ist allein die Vorstellungskraft des Künstlers Wirklichkeit.

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