VERANSTALTUNGEN
Das Auditorium des Kunstquartiers im Emil Schumacher Museum ist für Vorträge, Filmvorführungen, Konzerte und Festveranstaltungen eingerichtet. Direkt an das Foyer des Kunstquartiers angeschlossen, bietet der Saal Platz für 130 Personen.





 
 
23.02.2019, 9 UHR BIS CIRCA 17 UHR, EXKURSION
Gemeinsam mit dem Karl Ernst Osthaus-Bund e.V. laden wir ein zur Exkursion zum Museum Küppersmühle Duisburg sowie zum Clemens Sels Museum Neuss:

 
Emil Schumacher - Inspiration und Widerstand
 

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Das MKM Museum Küppersmühle richtet Emil Schumacher eine umfangreiche Retrospektive mit großformatigen Werken aus. Die beiden ältesten Bilder in der Ausstellung stammen aus dem Jahr 1950, das jüngste aus dem Jahr seines Todes 1999. Das Emil Schumacher Museum ist u.a. Hauptleihgeber für die Ausstellung, die darüber hinaus aber durch zahlreiche Leihgaben mit bedeutenden Werken Schumachers ergänzt wurde. Interessante Bezüge ergeben sich zudem zur ständigen Sammlung des Hauses. Die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Eva Müller-Remmert, stellt uns das Konzept der Ausstellung vor und berichtet über die Entwicklung der Ausstellungsidee. Mit ihrer persönlichen Sicht auf Schumacher weicht sie dabei speziell für uns von einem üblichen Ausstellungsrundgang mit Werkeinführung ab.

2019 jährt sich der Einbau der revolutionären Glasfenster von Johan Thorn Prikker in die Dreikönigenkirche in Neuss zum 100. Mal. Der damit vollzogenen Übergabe an die Öffentlichkeit ging eine lange und kontroverse Diskussion um die expressive Kunst der Moderne voraus. Diese Begebenheit nimmt das Clemens Sels Museum Neuss zum Anlass, die Entwicklung der Moderne im Rheinland neu zu beleuchten und zu thematisieren, wie die Stadt Neuss zu einer Keimzelle der internationalen modernen Kunstszene werden konnte. Im Fokus stehen neben dem Niederländer Johan Thorn Prikker sein Krefelder Schüler Heinrich Campendonk und der mit beiden befreundete Heinrich Nauen. Sie pflegten enge Kontakte zum Kölner Sonderbund und zum Deutschen Werkbund, die sich ebenso der modernen Formensprache verschrieben hatten und die mit ihrem Streben nach einer Symbiose von freier und angewandter Kunst zu einem Gesamtkunstwerk einen zentralen Gedanken des späteren Bauhauses vorwegnahmen. Dr. Uta Husmeier-Schirlitz, die Direktorin des Hauses wird uns durch die Ausstellung, in der auch Hagener Werke zu sehen sind, führen. Danach besteht die Möglichkeit, die Dreikönigenkirche zu besichtigen.


Treffpunkt: 9 Uhr, Parkplatz Goldene Pforte (beim Hohenhof)
Rückkehr ca. 17 Uhr

Kosten: € 35, für Bus und Eintritte
Anmeldung bis zum 19.02.2019: bei Nicole Lopez, nlopez@esmh.de oder
telefonisch 02331 - 3060066


 
 
28.02.2019, 18 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
ITALIENISCHE KLANGWELTEN
Duo Pitros - Trompete und Klavier
Luigi Santo (Trompete), Daniela Gentile (Klavier)

Aus der Idee, Geschichten aus unterschiedlichen Klangwelten zu erzählen, entstand das Duo Pitros. Aus den vielfältigen Klangeigenschaften ihrer beiden Instrumente Trompete und Klavier weben Luigi Santo und Daniela Gentile ein feines Netz, auf dessen Grundlage sie ihre Musik und ihr breit gefächertes Repertoire präsentieren. Das Duo Pitros nimmt sein Publikum mit auf eine emotionale Reise durch die Zeit, dabei verstehen es die beiden exzellenten Musiker aus dem Süden Italiens immer, durch ihre musikalische Sensibilität die passende Atmosphäre entstehen zu lassen. Ihre Musik berührt die Zuhörer und zielt mitten ins Herz. Das Programm dieses außergewöhnlichen Konzertabends reicht dabei von romantischen Werken aus Russland und Italien über Gershwin bis hin zu modernen Kompositionen.

Eintritt: frei

 Download: Flyer Klassik & Jazz im ESM 1/2019


 
 
05.03.2019, 18 UHR, VORTRAG

"DIE WEISSE STADT " - TEL AVIV ENTDECKT SEIN ERBE
Vortrag von Eva Pieper Rapp-Frick

Seit 2003 steht die „Weiße Stadt“, die vor allem in den 30er Jahren des 20. Jhs. entstand, unter Schutz der UNESCO. Das Land unter britischem Protektorat, das erst 1948 der Staat Israel werden sollte, war Anziehungs- und Fluchtpunkt vieler junger jüdischer Menschen aus Europa, die vor der Verfolgung durch den Nationalsozialismus flohen, die aber auch von der zionistischen Idee beseelt waren, ein neues, ein eigenes Land aufzubauen. Mit sich brachten sie die Ideen des neuen Bauens und großstädtisches Leben. Die Einwohnerzahl von Tel Aviv verdreifachte sich während der 30er Jahre: Wohnkomplexe, Plätze, Boulevards, Cafés entstanden.

In den Jahrzehnten nach der Staatsgründung war die Frage der Existenzerhaltung vordringlich – nicht die Frage der Bauerhaltung. Seit einigen Jahren besinnt man sich in Tel Aviv auf das architektonische Erbe. Ein weitgespanntes Kompetenznetzwerk unterstützt die Sanierungsarbeit – zum Teil mit überraschenden Erkenntnissen und Lösungen.


 

 

Eintritt frei


 
 
07.03.2019, 18 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
DIE GANZE FARBPALETTE DES JAZZ
Acoustic Jazz Trio
Felix Krampen, Uli Bär & Ralf Bornowski

Beim Acoustic Jazz Trio handelt es sich um drei eigene Köpfe, die schöpferisch und spielerisch mit Standards genauso umzugehen wissen wie mit Eigenkompositionen. Musik lieben und Musik leben – daraus entsteht ein eigenwilliger und lebendiger Sound, ein Klangteppich, der aus verschiedenen Jazzstilen gewebt ist. Mit Swing, Bossa Nova, Limbo und Tango wird den Zuhörern die ganze Farbpalette des Jazz geboten.

Die Musiker Felix Krampen (Gitarre), Uli Bär (Kontrabass) und Ralf Bornowski (Percussion) werden Jazzkompositionen jenseits gängiger Standard-Klischees präsentieren und mit interessanten Arrangements und jazzigen Improvisationen überzeugen.

Eintritt frei

 Download: Flyer Klassik & Jazz im ESM 1/2019


 
 
12.03.2019, 18 UHR, LESUNG

WARUM ICH NAZI WURDE
Lesung mit Sven Söhnchen, Musik Björn Nonnweilert


Es gibt Zeiten, in denen findet man nicht die richtigen Worte. Seit fast 25 Jahren bin ich in der (Hagener Kommunal-) Politik aktiv und die Entwicklungen in der Gesellschaft (nicht nur in Deutschland) machen mich zunehmend sprachlos. Ich habe nun die Möglichkeit aus dem aktuell erschienenen Buch „Warum ich Nazi wurde“ lesen zu dürfen. Es ist das Buch des Amerikaners, Soziologe, polnischer Herkunft, Theodore Abel aus dem Jahr 1934. In diesen unmittelbaren Schilderungen findet sich ungefiltertes Gedankengut, nicht durch Scham späterer Erkenntnisse getrübt, durch Holocaust, Krieg und Untergang. Abel wollte wissen, wer diese Menschen sind, wie die Hitler-Bewegung in ihr Bewusstsein trat. Diese Biogramme beantworten erstmals in die Tiefe gehende Beweggründe und Haltung der Nazis. Wiederkehrende Motive sind angeschlagener Nationalstolz: die Angst vor sozialem Abstieg; Hass auf Kommunisten und
Wut auf das Großkapital. Dagegen steht der Glaube an die Volksgemeinschaft und die Hoffnung auf den Führer, den Erlöser.
 

 
 
28.03.2019, 18 UHR, VORTRAG

DAS BAUHAUS IN WEIMAR - DIE ERSTE HOCHSCHULE DES ERFINDENS
Vortrag von Dr. Michael Siebenbrodt

Das künstlerische Umfeld für den jungen Studenten Heinrich Brocksieper aus Hagen

Das Staatliche Bauhaus in Weimar wurde am 1. April 1919 von Walter Gropius gegründet. Anknüpfend an die erfolgreiche Kunstgewerbeschule Henry van de Veldes in Weimar und die fruchtbaren Kontakte zu Karl Ernst Osthaus in Hagen baute er mit europäischen Avantgardekünstlern wie Feininger, Itten, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy oder Schlemmer eine neuartige Hochschule für Gestaltung auf. Sie basierte auf täglicher Arbeit an selbst definierten Projekten in den Werkstätten, auf kreativem Spielen und Mentaltraining sowie auf Gemeinschaftsarbeit/Teamwork bis hin zu einem pluralistischen Lehransatz statt der Vermitt- lung eines Bauhaus-Stils. Jeder begabte junge Mensch sollte am Bauhaus studieren können, ungeachtet von Geschlecht, Hautfarbe, Religion/Weltanschauung oder Geldbeutel der Eltern. Diese Ideen griff Heinrich Brocksieper in seiner Kunst auf und vermittelte sie auch an Emil Schumacher in schwieriger Zeit.



 

Eintritt € 5,-


 
 
16.05.20019, 19 UHR, KINO

FILM AM BAUHAUS - VON ABSTRATION, REFORMARCHITEKTUR
In Kooperation mit dem Kino Babylon des Kulturzentrums Pelmke und dem Architekten und Ingenieurverein Mark-Sauerland präsentieren wir Ihnen im Rahmen von 100 Jahre Bauhaus den Film "Film am Bauhaus – von Abstraktion, Sozialreportage und Reformarchitektur".

Eingeführt und erläutert von Thomas Tode (Filmemacher, Kurator und Publizist, Hamburg).
ca. 120 Minuten

Auch wenn die „Filmversuchsstelle“ am Bauhaus niemals als Fach eingerichtet wurde, so spielte der Film doch in der Konzeption der Schule eine große Rolle: 25 Studenten und Professoren drehten Filme! Darunter finden sich nicht nur die abstrakten Kurzfilme von Laszló Moholy-Nagy, Werner Graeff, Kurt Schwerdtfeger, Ludwig Hirschfeld-Mack und dem Hagener Bauhausschüler Heinrich Brocksieper. Eingreifen in eine Massenkultur wollten sie mit Filmen zur Reformarchitektur, wie Richard Paulicks Porträt des Dessauer Wohnhauses von Walter Gropius, und mit sozialkritischen Dokumentarfilmen über prekäre Lebensverhältnisse in Berlin (Moholy-Nagy) oder die zunehmende Aggressivität im Wahlkampf der letzten freien Reichstagswahl (Ella Bergmann-Michel, 1932).

Eintritt: 6,50 € / ermäßigt 5 €
Reservierungen: T +49 2331 / 33 69 67 oder kino@pelmke.de
 

 

Karten bitte spätestens bis zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.


 
 
15.06.2019, 18 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM

"STILLE TAG AM MEER" – HOMMAGE AN DAS KOMPOSITORISCHE SCHAFFEN DES BAUHAUS-MEISTERS LYONEL FEININGER
Bearbeitung der Orgelwerke für Klavier und Keyboard von Lutz Gerlach
Konzert mit Ulrike Mai und Lutz Gerlach – an Flügel & Keyboards

Der Bauhausmeister Lyonel Feininger hatte seine erste Einzelausstellung im Februar 1919 im Hagener Folkwang Museum. Von Walter Gropius als Leiter der Druckwerkstatt an das neu eröffnete Bauhaus berufen – wohin ihm der junge Hagener Heinrich Brocksieper als Student folgte –, widmete er sich in dieser Zeit auch der Musik. Inspiriert von Johann Sebastian Bach komponierte Feininger 1921 seine erste Fuge und schuf insgesamt 13 Werke im „Kontrapunkt“, die meisten davon für Orgel. Diese Kompositionen Feiningers wurden nie verlegt und nur selten aufgeführt. Bis heute existiert nur eine Faksimileausgabe.
Der Pianist und Komponist Lutz Gerlach bearbeitete einen Teil der Orgelkompositionen für Klavier und Keyboard. Da die Werke des Malers nur nummeriert waren, ordnete er den einzelnen Stücken des Programmes Namen von Bildern Feiningers zu. Es entstehen neue musikalische Kontexte und farbige „Klangbilder“.



 

Eintritt: AK € 20,-, VVK € 17, Buchhandlung am Rathaus, 02331 - 32689


 
 
17.06.19, 19 UHR, KINO

LEBEN IN DER STADT VON MORGEN
In Kooperation mit dem Kino Babylon des Kulturzentrums Pelmke und dem Architekten und Ingenieurverein Mark-Sauerland präsentieren wir Ihnen im Rahmen von 100 Jahre Bauhaus den Film "Leben in der Stadt von Morgen".

Deutschland 2007
Regie: Marian Engel,
95 Min.

Auf der Berliner Interbau 1957 wurde der ideelle Grundstein zum West-Berliner Hansaviertel gelegt. Mit dem Neubaugebiet sollte nicht allein Wohnraum geschaffen werden, sondern auch die Idee einer durchgrünten Stadt beseelt werden. 64 der weltweit bekanntesten Architekten der Klassischen Moderne – unter ihnen Le Corbusier, Oskar Niemeyer, Walter Gropius, Alvar Aalto, Jan van den Broek oder Jacob Bakema – waren an dem Projekt beteiligt. Der Dokumentarfilm entstand zum 50. Geburtstag des Hansaviertels. Er zeigt die Aufbruchsstimmung der damaligen Zeit und fragt heutige Bewohner nach der Wohn- und Lebensqualität in dem international gewürdigten Wohnmodell. Findet sich der hohe, weltanschauliche Anspruch seiner Schöpfer an Fortschritt, Freiheit und Demokratie in der Lebenswirklichkeit der Bewohner wieder? Dokumentation über das Hansaviertel als spannungsreiches, lebendiges Gemeinwesen mitten im Herzen Berlins.

Eintritt: 6,50 € / ermäßigt 5 €
Reservierungen: T +49 2331 / 33 69 67 oder kino@pelmke.de


 

Karten bitte spätestens bis zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.


 
 
24.06.2019, 20 UHR, KONZERT

KLAVIER FESTIVAL RUHR
Alexandra Dariescu

Claude Debussy: Estampes | L'isle joyeuse
Germaine Tailleferre: Romance | Pastorale | Impromptu | Larghetto | Valse lente
Lili Boulanger: Prélude in Des-Dur | Trois morceaux
Frédéric Chopin: Andante spianato et Grande Polonaise in Es-Dur op. 22
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Nussknacker-Suite op. 71a (Auswahl) (Bearbeitung von Mikhail Pletnev)

Mit ihrer faszinierenden Bühnenpräsenz und ihrer außergewöhnlichen Programmgestaltung ist die aus Rumänien stammende, in Großbritannien lebende Pianistin Alexandra Dariescu in den letzten Jahren mehr und mehr in den Fokus der internationalen Kritik gelangt. Aufsehen erregte sie im Dezember 2017 mit ihrer innovativen Live-Performance Der Nussknacker und ich für Klavier, Ballerina und digitale Animation. In dieser Saison stehen neben ihrem Debüt beim Klavier-Festival Ruhr u.a. Auftritte in Wien, Brüssel und London sowie eine Tournee nach China, Australien und in die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Programm. „In höchstem Maße beeindruckend" nannte das BBC Music Magazine ihr „herrlich durchdachtes Spiel“. Und dass der große Sir András Schiff die junge Rumänin als Mentor betreut, spricht ebenfalls dafür, dass dieser charismatischen Pianistin eine große Karriere bevorsteht. Bei ihrem Solo-Recital wird sie eine vielfältige musikalische Mischung präsentieren, die von Tschaikowskys Nussknacker-Suite bis zu Préludes der französischen Komponistin Lili Boulanger reicht.