VERANSTALTUNGEN
Das Auditorium des Kunstquartiers im Emil Schumacher Museum ist für Vorträge, Filmvorführungen, Konzerte und Festveranstaltungen eingerichtet. Direkt an das Foyer des Kunstquartiers angeschlossen, bietet der Saal Platz für 130 Personen.



 
 
18.09.21, 20 UHR, KONZERT

KLAVIER FESTIVAL RUHR
A Bu

„A Bu ist der erste chinesische Jazzpianist der international bekannt wird. Er erzählt Geschichten am Klavier“, meinte Michel Camilo, Preisträger des Klavier-Festivals 2019, als er das Ausnahmetalent aus Peking zum Stipendiaten des diesjährigen Festivals bestimmte. A Bu heißt eigentlich Dai Liang, ist Jahrgang 1999 und wurde mit gerade mal 13 Jahren bei einem Festival in Peking entdeckt. Da hatte er – parallel zur klassischen Klavierausbildung, die er bereits im Alter von vier Jahren begann – schon in Jamsessions Erfahrungen gesammelt, ein Trio gegründet, New York besucht. Einmal hatte Chick Corea ihn in Shanghai zum spontanen Duett auf die Bühne geholt. Mit 14 spielte er sein erstes Album ein („88 Tones of Black and White“), dann ging es Schlag auf Schlag: Zulassung zur renommierten New Yorker Juilliard School (2014), 1. Preis und Publikumspreis beim Solo-Klavierwettbewerb des Montreux-Jazzfestivals 2015, zweites Album („Butterflies Fly in Pairs“, 2015), Beteiligung an den repräsentativen All-Star Global Concerts zum International Jazz Day in Paris (2015), Havanna (2017) und Melbourne (2019). Heute lebt A Bu in New York und gastiert auf den Bühnen der Welt. Ein „vielversprechender junger Jazzlöwe“, so sein Mentor Michel Camilo über A Bu. Nun gibt er sein Debüt beim Klavier-Festival Ruhr.



 


 
 
20. - 27. SEPTEMBER 20221

SUKKOT XXL
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Im Foyer des Kunstquartiers Hagen ist eine Sukka (Laubhütte) zum jüdischen Fest Sukkot aufgebaut. Zu dem kleinen und feinen Begleitprogramm lädt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung e.V. Sie herzlich ein.

Sukkot ist ein Erntedankfest und erinnert an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Die Laubhütte symbolisiert die provisorischen Behausungen der Jüdinnen und Juden während seiner vierzigjährigen Wanderung durch die Wüste.



 
21.09.2021, 15.00 UHR

KONFIRMANDEN SCHMÜCKEN JÜDISCHE LAUBHÜTTE
50 Konfirmanden der Kirchengemeinde Hagen schmücken gemeinsam mit Gemeinsam mit Pfarrer Jürgen Schäfer von der Kirchengemeinde Hagen-Haspe die Hagener Sukka.

 

 
22.09.2021, 19.00 UHR

ZUM SUKKOT-FEST MIT DEM KLEZMERTRIO "LIORA"
Festprogramm:
– Klezmergruppe "Liora"
– Filmvorführung über das Laubhüttenfest in einer jüdischen Gemeinde
Mit einem kleinen Imbiss aus der jüdischen Küche.

 

 
 
23.09.2021, 18 UHR, KONZERT (2 VON 3)

VON FERN UND NAH
ZEIT UND REISE
DIMITRI ASHKENAZY, Klarinette
NADJA NEVOLOVITSCH, Bratsche
AMY TARANTINO-TRAFTON, Klavier


Musik von:
DENNIS KAM
CAMILLE SAINT-SAENS MAX BRUCH
ISTVÁN HADJU

Der aus Island stammende Klarinettist Dimitri Ashkenazy lebt seit seiner Kindheit in der Schweiz. Mit sechs Jahren erhielt er Musikunterricht am Klavier und wechselte später zur Klarinette. Nach Abschluss des Studiums am Konservatorium Luzern war er Mitglied des Schweizer Jugendsinfonieorchesters sowie des Gustav Mahler Jugendorchesters. Seit 1991 führt Ashkenazy eine rege Konzerttätigkeit in berühmte Konzertsäle und Festivals in den USA, Australien, Europa und Asien. Daneben hat er an zahlreichen CD-, Radio- und Fernsehproduktionen mitgewirkt und ist international als Gastdozent für Meisterkurse sehr gefragt.

Die deutsch-russische Violinistin Nadja Nevolovitsch wurde in St. Petersburg geboren. Schon mit elf Jahren gab sie dort ihr Debüt am Staatlichen Symphonie Orchester. Nach dem Master-Studium am Königlichen Konservatorium in Brüssel legte Nevolovitsch an der Hochschule für Musik und Theater Rostock das Konzertexamen ab und ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe in Europa und Japan. Seit 2017 Konzertmeisterin bei den Brüsseler Philharmonikern, wird sie ab Oktober 2021 als Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln lehren.

Eintritt € 18
Karten sind erhältliich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331/32689

 Download: Flyer Von Fern und Nah - Amy Tarantino-Trafton und Gäste


 
 
30.09.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
KLANGLICHE ERMITTLUNGEN
VON ARGENTINIEN ÜBER PARIS NACH DEUTSCHLAND
Stefan Bauer (Vibes/Marimba) & Michael Heupel (Flöten)

Das Duo als kleinste kommunikative und intime Besetzung stellt für Stefan Bauer und Michael Heupel eine besondere Herausforderung dar.

Beide Musiker haben die Welt bereist und Eindrücke verschiedener Kulturen in ihre Spielweise und ihr „musikalisches Denken“ einfliessen lassen. Ihnen ist eine unstillbare Neugier sowie Offenheit für Unvorhergesehenes (eigentlich Unerhörtes oder Unvorhergehörtes) zu eigen. Wenn dann noch in Konzerten das Publikum als aktive Kraft hinzukommt, macht es ihnen besondere Freude Neuland zu betreten und Klangwelten gemeinsam zu erforschen.

Flöte und Marimba haben ihre traditionellen Pendants in vielen Ländern Afrikas, wo die verschiedensten Flöten, sowie die`Ahnen´der Marimba in Form von Balafonen und diversen Schlitztrommeln vorkommen.

Bei einer Afrika Tournee im Auftrag des Goetheinstitutes wurde so die Brücke zum Publikum schon allein durch die Instrumentierung geschlagen. Als dann noch in der Zusammenarbeit mit den einheimischen Balafon- und Gyil-Meistern Aly Keïta (Elfenbeinküste) und Bernhard Woma (Ghana) afrikanische und europäische Musikkulturen aufeinandertrafen, geriet das Publikum außer Rand und Band. Ähnliche Reaktionen gab es während eines Auftritts beim Vibraphonissimo Festival in Fürth im Januar 2020. Teile eines Mitschnitts des Bayrischen Rundfunks dort werden zur Grundlage einer Audio-Veröffentlichung des Duos, die Anfang nächsten Jahres erwartet wird.

Besonders solche Erfahrungen haben Bauer und Heupel in ihrer Ansicht bestärkt, dass Musik keine Grenzen kennt. Improvisation steht für beide im Vordergrund. Als Basis dienen Bauers Kompositionen und Heupels Improvisationsvorlagen.
Obwohl die beiden schon über einen langen Zeitraum miteinander musizieren haben sie sich die Frische der Erstbegegnung bewahrt.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de


 
 
01.10.2021, 19.00 UHR, KINO

"SEE, LISTEN, KNOW ... ME
"See, Listen, Know…Me" ist ein digitaler Tanz- und Dokumentarfilm. Es ist ein künstlerischer und doch intimer Blick auf die Meinungsfreiheit. Durch Interviews mit verschiedenen Menschen mit einer großen Bandbreite von persönlichen Hintergründen und nicht zuletzt durch die Linse von LGBTQ+ und ihren heterosexuellen Verbündeten enthält der Film Gedanken und Ideen der Interviewpartner mit Passagen in Gestik, Ballett und zeitgenössischem Tanz. Die musikalische Untermalung ist ein Pop/Hip-Hop-Vibe des amerikanischen Musikproduzenten und Toningenieurs RiotOnTheBeat mit verspielten und rhythmischen Texten des Pan/Trans-Duos Partna Universal.

Laufzeit des Films: 34 Minuten

Choreografie:
Bobby Briscoe mit
Sara Peña

mit Improvisationen von:
Azizé Flittner
Thäddeus Maria Jungmann

Tänzer*innen:
(Ensemblemitglieder des Ballett Hagen am Theater Hagen, Deutschland)
Noemi Emanuela Martone (Italy)
Amber Neumann (USA)
Alexandre Demont (France)
Antonio Moio (Italy)
Sara Peña (Spain)

Musik:
Loréana Briscoe - Rap Artist, USA
Mickey Gonz - Rap Artist, USA
RiotOnTheBeat - Music Produzent / Tontechniker, USA
Bobby Briscoe - Music creator, USA

Film Team:
Péter Dániel Matkaicsek (Ungarn)
Leszek Januszewski (Polen)


Der Choreograph und Filmemacher sowie die Ko-Choreografin Sara Peña und zahlreiche Beteiligte am Filmprojekt werden bei der Premiere anwesend sein.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de


 
 
14.10.2021, 18 UHR, KONZERT


HUIJING HAN
Klaviersonate in Es-Dur Op. 31 Nr. 3 "La chase"
Klaviersonate in As-Durl Op. 110
Klaviersonate in c-Moll Op. 13 "Pathétique"

Eintritt € 15
Karten sind erhältliich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331/32689


 
 
17.10.2021, 11.30 UHR, KONZERT


KAMMERKONZERT DES ORCHESTERS HAGEN
Stefan Heucke: Konsonanzenquartett op. 107
Wolfgang Amadeus Mozart: Dissonanzenquartett KV 465

gespielt vom Nodelmann Quartett
- Violine: Mischa Nodelmann/Evgeny Selitsky
- Viola: Andreas Kosinski
- Violoncello: Mark Mefsut

Weitere Informationen unter https://www.theaterhagen.de
 

 
 
24.10.2021, 11.30 UHR, KONZERT (3 VON 3)

VON FERN UND NAH
ETWAS ALTES, ETWAS NEUES
FANNY KLOEVEKORN, Oboe
AMY TARANTINO-TRAFTON, Klavier

MUSIK VON:
FRANCIS POULENC
JOSEPH TRAFTON
ANTONIO PASCULLI
ROBERT SCHUMANN

Bereits im Alter von sieben Jahren begann Fanny Kloevekorn mit dem Oboenspiel. Als Jugendliche nahm sie regelmäßig an Wettbewerben teil, u.a. „Jugend musiziert“, wo sie sich zahlreiche Preise erspielte wie 2004 einen 1. Bundespreis. Während ihres Bachelorstudiums an der Musikhochschule Lübeck wurde sie als Stipendiatin der Stiftungen „Yehudi Menuhin-Live Music Now“ und „Oscar-Vera-Ritter“ aufgenommen. Darüber hinaus hat sie zwei Semester am „Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Lyon“ verbracht. Ihren Master of Music hat sie 2015 an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar abgeschlossen. Fanny Kloeverkorn hat als Solo-Oboistin des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters und Sinfonieorchesters sowie der Estonian National Opera gespielt. Derzeit ist sie Solo-Oboistin des Philharmonischen Orchesters Hagen.

Eintritt € 18
Karten sind erhältliich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331/32689

 Download: Flyer Von Fern und Nah - Amy Tarantino-Trafton und Gäste


 
 
28.10.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
KLASSIK MEETS JAZZ
Edoardo Bruni - Piano Solo

Einen ganz besonderen Reiz gewinnen Konzertabende, wenn Interpreten mit eigenen Werken hervortreten und so erfrischend moderne Repertoire-Impulse geben.

Edoardo Bruni ist Pianist und Komponist und absolvierte neben seiner musikpraktischen Ausbildung auch philosophische Studien. Darüber hinaus ist er promovierter Musikwissenschaftler – ein echtes Multitalent also, dessen künstlerische Souveränität hörbar auf vielen Fundamenten ruht.
Seine Kompositionen werden sowohl in Italien als auch in Europa in bereits über 150 Konzerten aufgeführt. Der klassisch ausgebildete Konzertpianist und Komponist Edoardo Bruni ist ein Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz.
Er absolvierte das Klavierdiplom mit Auszeichnung an den Konservatorien von Trient und Rotterdam und bildete sich bei Cohen, Berman, Delle Vigne, Schiff, Margarius fort. Er konzertiert als Solist in Italien und ganz Europa und widmet sich zudem der Kammermusik: Er spielt mit der Pianistin Monique Ciola, dem Harmonikaspieler Santo Albertini und dem Jazz-Ensemble “Garnerama”. Er trat auch in renommierten Konzertreihen neben Künstlern wie Yo Yo Ma, Canino, Pogorelich, Bollani, Bahrami und Campanella auf. Das Kompositions-Diplom absolvierte er mit Auszeichnung am Konservatorium Trient und bildete sich bei Mullenbach, Corghi und Bacalov fort. Seine eigenen Kompositionen wurden sowohl in Italien als auch in Europa in über 200 Konzerten aufgeführt. Er schloss sein Studium an der Universität Padua mit dem Diplom für Philosophie ab und schrieb seine Doktorarbeit über Musikwissenschaft an den Universitäten Trient und Paris 4 - Sorbonne. Er unterrichtete an den Konservatorien in Verona, Padua, Trient, Siena, Frosinone, Riva del Garda, Darfo. Derzeit lehrt er am Konservatorium von Vicenza. Er ist künstlerischer Leiter verschiedener Musikfestivals, darunter “I martedì a casa Raphael” und “GiudiJazz”.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de


 
 
04.11.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
IN MEMORY OF ART BLAKEY
Blue Note Jazz Ensemble

Das Blue Note Jazz Ensemble setzt sich zusammen aus internationalen Musikern wie dem italienischen Pianisten Igor Iabichino und dem Schlagzeuger Enzo Cioffi aus Sanremo sowie regionalen Musikern wie Patrick Porsch aus Soest am Saxophon, dem jungen Posaunisten Jona Böbel aus Holzwickede sowie Uli Bär aus Unna am Kontrabass. Allen gemeinsam ist die Liebe zum Jazz und zu eigenen Kompositionen.

Der Trompeter Dmitrij Telmanov steht an diesem Abend mit seinen Kompositionen Im Mittelpunkt. Dmitrij Telmanov (Trompete und Flügelhorn) trifft perfekt den Nerv der Musik: virtuos kraftvoll und zugleich warm und samtig spielt er meisterhaft mit der Ausdruckspalette des Cool Jazz. Seine Interpretationen sind genial und reißen mit. Dabei kopiert Telmanov jedoch nicht, sondern zeigt mit seinem Erfindungsreichtum als Komponist eine ganz und gar eigenständige, exzellente Musikerpersönlichkeit.

Der aus der Ukraine stammende und seit vielen Jahren in Deutschland beheimatete Trompetenvirtuose bekam eine klassische Ausbildung am staatlichen Konservatorium Odessa und absolvierte danach ein Jazz-Studium an der Folkwang Universität Essen. Zahlreiche Künstler der internationalen Jazz-Szene wurden bereits auf ihn aufmerksam. Künstler wie David Friedman, Norma Winston, Matz Mutzke, Peter Kraus, aber auch das Roncalli Royal Orchestra arbeiten gerne mit Dmitrij Telmanov zusammen. Er ist regelmäßig auf Jazz-Festivals wie dem überregional bekannten „Take5 Jazz am Hellweg“ zu Gast und gern gesehenes Mitglied bei unterschiedlichen Jazz-Formationen wie dem East West Quartett, dem Tropical Turn Quartett, dem Acoustic Jazz Quartett und dem Soleil Niklasson Quartett.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de


 
 
07.11.2021, 11.30 UHR, KONZERT


KAMMERKONZERT DES ORCHESTERS HAGEN
Streichquartett von Ludwig van Beethoven

gespielt von
- Violine: Ilzoo Park, Yutaka Shimoda
- Viola: Miachel Lauxmann
- Violoncello: Katrin Geelvink

Weitere Informationen unter https://www.theaterhagen.de
 

 
 
25.11.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
CONCERTO ITALIANO
Duo Novalis

Ein hochkarätiger Kammermusikabend erwartet die Zuhörer im Emil Schumacher Museum in Hagen mit dem Duo Novalis aus Italien – Frieder Berthold (Violoncello) und Margherita Santi (Klavier).

Seit seiner Gründung hat das Duo zahlreiche Konzerte gegeben, die vom Publikum ebenso wie von der Kritik (Corriere della Sera, Arena di Verona, Corriere della Sera, WAZ, FAZ, HNA, Das Orchester, CD-Classica etc.) mit Begeisterung aufgenommen wurden. Es ist regelmäßiger Gast vieler internationaler Musikfestivals in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Russland, Japan und Korea.

Ihre Ausbildung haben die Mitglieder an renommierten Instituten, so z. B. den Musikhochschulen in Köln und Detmold, den Konservatorien von Mailand, Moskau, der Indiana University/Bloomington sowie beim Amadeus Quartett, Borodin Quartett, Orlando Quartett und dem Bartok Quartett erhalten.
Dabei sind die Musiker vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem legendären Amadeus Quartett geprägt worden und setzen diese Tradition des bedingungslos auf den richtigen musikalischen Ausdruck bedachten Kammermusikspiels fort.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de


 
 
02.12.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
I LOVE PARIS
Nina Dahlmann Quartett

Mit seinem Programm „I love Paris“ verzaubert das Quartett der jungen Sängerin Nina Dahlmann das Publikum mit einer besonderen Auswahl der Jazzgeschichte aus Frankreich. Die vier Musiker haben die schönsten Chanson und Jazzstandards aus Frankreich und Paris im Reisegepäck. Die Inspiration für ihr aktuelles Programm „I love Paris“ nach einem Song von Cole Porter hatte Nina Dahlmann bei ihrem letzten Besuch in Paris.
„Paris inspiriert mich einfach immer wieder aufs Neue und gibt mir musikalische Anregungen zu innovativen Jazzimprovisationen.“
Die junge Sängerin gilt in Fachkreisen als Ausnahmetalent. In zahlreichen Konzerten und auf Festivals hat sie sich in den letzten Jahren bereits einen eindrucksvollen Ruf erworben. Auf dem Take 5 Jazzfestival ist Nina Dahlmann ein gern gesehener Gast.
Nina Dahlmann studierte Jazz Performing Arts an der Musikhochschule Osnabrück bei Romy Camerun, nach einem Studienaufenthalt am Conservatoire de Musique in Lyon/Frankreich bei Jérôme Duvivier setzt sie aktuell ihre musikalische Ausbildung in Jazzgesang an der Folkwang Universität der Künste bei Romy Camerun fort.
Nina Dahlmann hat für ihr Programm „I love Paris“ interessante Musiker eingeladen, die alle entlang des Hellwegs leben und arbeiten: das sind der Pianist Sven Bergmann, der Kontrabassist Uli Bär und Martin Siehoff am Schlagzeug Das Trio hat sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionslinie des Hardbop in der Tradition von Kenny Barron weiterzuführen. Die Musik dieses hervorragend aufeinander eingespielten Trios bringt die Leidenschaft dreier Musiker zum Ausdruck, die sich mit Herz und Seele dem Jazz verschrieben haben. Die Klänge, die sie ihren Instrumenten entlocken, entführen das Publikum in eine imaginäre Welt, die die Leichtigkeit des Seins widerspiegelt. Die drei Musiker um Sven Bergmann gehören zu den modernen, lyrisch und rhythmischen spielenden Jazztrios.

An diesem Abend präsentieren die drei exzellenten Musiker gemeinsam mit Nina Dahlmann eine Auswahl an französischen Jazzstandards und Chansons und nehmen ihre Zuhörer mit in einen Kurzurlaub nach Frankreich, in das Land der Liebe und des savoir-vivre.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de


 
 
09.12.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
SÜDITALIENISCHER JAZZ
Maurizio di Fulvio Quartett

Das Quartett um den weltweit agierenden Gitarristen Maurizio di Fulvio aus Pescara (Italien) und den sizilianischen Trompeter Gregorio Mangano aus Palermo präsentiert klangvollen italienischen Jazz. Doch auch unbekannte Kompositionen aus Ihrer süditalienischen Heimat haben die beiden italienischen Musiker im Reisegepäck.
Ein Abend mit dem weltweit agierenden Gitarristen Maurizio di Fulvio aus dem tiefen Süden Italiens, di Fulvio stammt aus Pescara, ist ein spannender Jazzabend mit süditalienischem Temperament. Seine Aufführungen gelten als temperamentvoll und energisch, raffiniert und verziert, immer zwischen Tradition und Innovation schwebend. Auf seiner künstlerischen Reise kommen schwarzer Jazz, Latin Jazz, Rock, Schattierungen des Klassikers und die Sensibilitäten eines Interpreten zusammen, der eine solide Technik mit einer ausgeprägten kompositorischen Ader vereint.

In dem sizilianischen Trompeter Gregorio Mangano hat di Fulvio einen Gleichgesinnten gefunden. Klassisch ausgebildet am Musikkonservatorium von Palermo, spielte Mangano zunächst im Orchester des „Teatro Massimo di Palermo, bevor er sich dem Jazz und der Musikimprovisation zuwandte.

Das Publikum ist eingeladen, neue Musik zu hören, eine Musik, die offen und freundlich ist, sich fern von Akademismus hält, in der Gegenwart steht und eine starke Verbindung zur Vergangenheit aufrechterhält.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de


 
 
19.11.2021, 11.30 UHR, KONZERT


KAMMERKONZERT DES ORCHESTERS HAGEN
Ballo di Mantova - Musik und Tans aus Neapel und Palermo
Werke von Scarlatti, Pergolesi, Guido, Falconiero und Pistocchi

gespielt von
- Barockvioline: Magdalena Rozanska
- Barockoboe: Rebecca Bröckel
- Altblockflöte: Inga Vollmer
- Barockcello: Thorid Brandt-Weigand
- Cembalo: Georg Hellebrandt
- Viola: Miachel Lauxmann
- Violoncello: Katrin Geelvink

Weitere Informationen unter https://www.theaterhagen.de
 

 
 
26.12.2021, 18.00 UHR, KONZERT

KLASSIK + JAZZ IM ESM
WEIHNACHTSTANGO
Tango Ensemble Contrabajando
Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires – CD Präsentation

Das Jahr 2021 ist Piazzolla-Jahr, denn 2021 wäre der Vater des Tango Nuevo 100 Jahre alt geworden.

Das international besetzte Tango Ensemble Contrabajando um die Cellistin Felicitas Stephan feiert den 100. Geburtstag des argentinischen Tango-Königs und lässt die Zuhörer eintauchen in den musikalischen Kosmos des bekennenden Jazz- und Bach-Fans Astor Piazzolla: in die Sehnsucht, die Fröhlichkeit, die Eleganz, den Witz und die Virtuosität des Tango Nuevo.

Das Tango-Quintett begeistert mit Spielfreude, Leidenschaft, Emotionen, Kreativität und tiefgründigen Melodien unabhängig von stilistischem Schubladendenken und bezaubert sein Publikum mit einem mitreißenden Programm, das nach Argentinien und in die Hafenkneipen von Buenos Aires führt, von wo der Tango seinen Siegeszug um die Welt antrat.

Seine Heimatstadt Buenos Aires inspirierte Astor Piazzolla zeit seines Lebens und so fasst Piazzolla auch in seinen „Vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ das moderne Leben in der Großstadt Buenos Aires, deren Bewohner sich "Porteños" nennen, in Töne.
Was den Stil jener argentinischen Jahreszeiten betrifft, so ist er geprägt von den Klängen des Tangos und des Jazz, von durchaus neutönenden aggressiven Klängen und einer fast bedrohlichen Dramatik, wie sie für Piazzolla typisch sind.

Im Tango Ensemble Contrabajando haben sich fünf leidenschaftliche Musiker*innen zusammengefunden, die auf die Musik Piazzollas eingeschworen sind und mit viel Spielfreude die unterschiedlichen rhythmischen, harmonischen und klanglichen Facetten seiner Werke differenziert zum Schwingen bringen. Die Melancholie von Piazzollas Tango, die pulsierende Energie und die gefühlvolle Eleganz der „Tango Pasión“ macht das Quintett unmittelbar spürbar.

Die Cellistin Felicitas Stephan ist die künstlerische Leiterin des weltweit größten Cellofestivals „Celloherbst am Hellweg“. Traurig sanft, aber auch bestimmend deutlich lässt sie ihr Cello singen.
Sie entlockt ihrem Instrument wunderbare Kantilenen und verleiht damit dem Grundtenor des Tango Nuevo die Dimension und Ausdruckskraft der menschlichen Stimme, das ist einfach großartig. (nrwjazz.net Januar 2020)

Die aus Finnland stammende Akkordeonistin Heidi Luosujärvi vermag es, die dem Tango innewohnende Ambivalenz der Gefühle eindrucksvoll zu vermitteln. Ihr Akkordeon kann frohlocken und jubeln, aber auch wehmütig klagen. Heidi Luosujärvi ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und konzertiert weltweit.

Der Gitarrist Andreas Heuser gilt als einer der wichtigsten deutschen „Weltmusiker“, er ist bekannt als ein musikalischer Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Musikkulturen und Stilen. Seit 2003 leitet er das multikulturelle Transorient Orchester, mit dem er 2017 WDR-Jazzpreisträger wurde.
Der einem breiten Publikum durch das Festival „Take5 Jazz am Hellweg“ bekannte Kontrabassist Uli Bär sorgt für ein rhythmusgebendes solides Fundament, zeigt aber auch, dass er seinen Kontrabass überzeugend solistisch spielen kann.

Die russische Pianistin Anna Polomoshnykh studierte an der "Gnesin" Musikhochschule in Moskau und ergänzte ihre klassische Ausbildung mit einem Studium der Jazz-Improvisation. Inzwischen in Deutschland beheimatet, ist sie international gefragt als Liedbegleiterin und Kammermusikerin.

Mit seiner interessanten Besetzung bildet das Ensemble Contrabajando eine Ausnahme in der Ensemble-Landschaft. Eine emotionsbetonte Bereicherung der Musik sollte es von Anfang an sein. Begleiten Sie die Musiker auf ihrer Reise nach Argentinien mit Piazzollas Musik und erleben Sie, wie das Ensemble Contrabajando „Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ von Astor Piazzolla aufführt.

Eintritt € 20,-
Anmeldung ist erforderlich unter info@esmh.de oder Telefon 0 23 31 / 30 60 066