VERANSTALTUNGEN
Das Auditorium des Kunstquartiers im Emil Schumacher Museum ist für Vorträge, Filmvorführungen, Konzerte und Festveranstaltungen eingerichtet. Direkt an das Foyer des Kunstquartiers angeschlossen, bietet der Saal Platz für 130 Personen.



 
 
ABGESAGT: 12.05.2024, KONZERT


KAMMERKONZERT DES ORCHESTERS HAGEN
 

 
 
16.05.2024, 18 UHR, KONZERT

KLASSIK & JAZZ IM ESM
VON BONN NACH DONEZK
Duo Stephan & Maliqi

Pauline Stephan, Cellistin aus Unna, und Fatjona Maliqi, Pianistin aus dem Kosovo, lernten sich 2015 an der Musikhochschule Münster kennen. Nach dem Bachelor studierte Pauline Stephan Kammermusik bei Antonio Valentino am Konservatorium in Turin, Italien und gleichzeitig in der Celloklasse von Luca Magariello in Mailand und Pinerolo. 2023 schloss sie ihr Studium mit Bestnote und Auszeichnung ab. Zurzeit studiert sie im Master an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Prof. Vashti Hunter.
Fatjona Maliqis Konzertagenda für 2023 umfasste u.a. Auftritte beim Bonner Schumannfest, beim Summer Festival der „Beethoven Piano Society of Europe" in London und im Rahmen der Konzerte der Gesellschaft für Musiktheater in Wien. Außerdem wurde sie kürzlich als Finalistin eines Bach-Wettbewerbs in New York für ihre Interpretation der Goldberg-Variationen ausgezeichnet.
In ihrem aktuellen gemeinsamen Programm „von Bonn nach Donezk“ findet man die wunderbare große A-Dur Sonate von Ludwig van Beethoven und die Sonate von Sergei Prokofjew sowie ein Werk des ukrainischen Komponisten Mykola Lyssenko.

Eintritt frei, ohne Anmeldung.


 
 
19.05.2024

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
 
12.15. - 13.15 Uhr Führung
 

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12.15 - 13.15 UHR, FÜHRUNG

EMIL SCHUMACHER - DURCHBRUCH
NEUHÄNGUNG DER SAMMLUNG
Führung durch die Ausstellung "Emil Schumacher - Durchbruch. Neuhängung der Sammlung"

Abstrakte Kunst hat bei einigen Menschen einen schlechten Ruf. Das Emil Schumacher Museum lädt insbesondere (aber nicht nur) jene ein, die der abstrakten Kunst skeptisch gegenüber stehen. Die aktuelle Ausstellung „Emil Schumacher – Durchbruch. Neuhängung der Sammlung“ stellt die späten 1950er-Jahre in den Mittelpunkt. Ab diesem Zeitpunkt ist der in Hagen geborene Künstler Emil Schumacher aus dem internationalen Kunstgeschehen nicht mehr wegzudenken. In Werken wie "Sodom" (1957) lässt sich der freie Umgang des Malers mit Farbe, Form und Material erkennen. Gemeinsam wollen wir unsere Vorurteile, aber auch Fragen, die wir an die Kunst haben, thematisieren und uns die Hintergründe anschauen. Welche politischen Ereignisse sowie gesellschaftlichen Entwicklungen lassen sich mit der abstrakten Kunst in Verbindung bringen? Wie sieht der künstlerische Prozess aus, wenn es keine Skizze, nicht einmal eine figürliche Darstellung gibt? Welche neuen Blickwinkel lässt die abstrakte Kunst zu?

Eintritt frei, Führungsentgelt 5 €




 
14 - 16 UHR, WORKSHOP

OFFENEES ATELIER FÜR GROSS UND KLEIN
Der Künstler Emil Schumacher hat viel mit unterschiedlichen Materialien ausprobiert. Zum Beispiel hat er auch Dinge für seine Kunst verwendet, die erst einmal nicht an Kunst denken lassen. Das wichtigste Material in seinen Bildern ist aber die Farbe. An manchen Stellen hat Emil Schumacher die Farbe sehr dick aufgetragen. An einer anderen Stelle hat er in die noch nasse Farbe hineingeritzt wie bei einem Kratzbild. Dabei plante er seine Arbeiten nicht, vielmehr entstanden sie in einem Wechsel aus Zufall und spontaner Reaktion.

Bei einem Besuch der aktuellen Ausstellung „Emil Schumacher – Durchbruch. Neuhängung der Sammlung“ sammeln wir Inspiration für einen freien Umgang mit Farben, Formen und Materialien. Danach wollen wir in den Räumen der Museumspädagogik mit Leinwand, Farbe, Pinseln und den Händen selbst kreativ werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der Workshop richtet sich an alle, die die Malerei Emil Schumachers durch eigenes Ausprobieren kennenlernen wollen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen begrenzt. Wir bitten daher um pünktliches Erscheinen und weisen darauf hin, dass wir leider nur die begrenzte Teilnehmerzahl aufnehmen können.

Eintritt frei


 
 
13.06.2024, 18 UHR, KONZERT

KLASSIK & JAZZ IM ESM
KLAVIERABEND MIT CHOPIN, HUMMEL UND BEETHOVEN
Joanna Trzecziak

Es liegt nahe, dass Joanna Trzeciak als Pianistin polnischer Herkunft die polnische Klaviermusik zum Schwerpunkt ihres Konzertabends im ESM macht.
Sie stammt aus Krakau. Zum Studium zog sie nach Warschau, wo sie in der Klavierklasse des bedeutenden Klavierpädagogen und Pianisten Jan Ekier studierte. Ihre Ausbildung vervollkommnete sie dann in Moskau bei dem berühmten Lev Vlassenko.
Geprägt von der Tradition der Klavierkunst der großen polnischen und russischen Pianisten zeichnen sich ihre Interpretationen durch Stilsicherheit und hohe Emotionalität aus. Sie beschäftigte sich daneben mit der zum Teil vergessenen Musik des Beethoven-Zeitgenossen Johann Nepomuk Hummel, von dem sie einige Werke auf CD eingespielt hat.
Die Variationen über ein Thema von Gluck aus dessen Oper „Armida“ wird sie im Programm spielen.

Eintritt frei, ohne Anmeldung.


 
 
16.06.2024, 11.30 UHR, KONZERT


KAMMERKONZERT DES ORCHESTERS HAGEN
Alexander Borodin
Peter Tschaikowsky

Weitere Informationen unter https://www.theaterhagen.de
 

 
 
03.07.2024, 18 UHR, LESUNG UND DISKUSSION

ISABEL SCHAYANI
NACH DEUTSCHLAND: FÜNF MENSCHEN. FÜNF WEGE. EIN ZIEL
Safi schleppt sich im Winter zu Fuß über die Balkanroute. Ruhi fliegt von Teheran zunächst nach Italien. Omid will nach Deutschland und landet dann doch in Calais. Melika steckt in Moria fest. Und Olena hat als Ukrainerin beinahe freie Fahrt.

Die preisgekrönte Journalistin Isabel Schayani berichtet von fünf verschlungenen Wegen Richtung Deutschland und gewährt uns tiefe Einblicke in das prekäre Leben im Niemandsland zwischen den Grenzen und in den Grauzonen des Asylrechts. Im Vordergrund ihres Buches steht die drängende Frage, wie mit der Tatsache von Flucht und Migration menschenfreundlicher umgehen können.

Viele Fluchtrouten durch den Vorderen Orient und Afrika haben Deutschland zum Ziel. Hier soll es Freiheit geben, Schulunterricht und medizinische Versorgung und Frauen dürfen Sport treiben. Für Menschen, die um ihr Leben rennen oder vor Verelendung fliehen, ist das ein großes Versprechen. Isabel Schayani hat fünf Geflüchtete auf ihren Wegen teils über mehrere Jahre immer wieder getroffen. Sie lässt uns die Schikanen der Schlepper, illegale Reisebüros, Grenzen, Registrierungen, Lager, Anträge und Internierungen aus der Perspektive der Heimatlosen erleben. Im Gespräch mit Verantwortlichen, Expert:innen – und mit den fünf Geflüchteten selbst – sucht sie nach Antworten auf die große Frage: Wie können wir Flucht und Migration menschlicher organisieren?

Die Lesung wird veranstaltet vom Netzwerk Interreligiöses Friedensgebet Hagen. Zum Netzwerk gehören: AllerWeltHaus Hagen, Bahái-Gemeinde in Hagen, Bildungs- und Kulturverein Hagen e.V., Buddhistisches Zentrum Yun Hwa Sangha, CVJM Hagen, Dekanat Hagen-Witten, Ev.-Luth. Kirchenkreis Hagen, Freiwillige Hände e.V., Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung, Hellenistisch-Orthodoxe Mission Deutschlands "Der Evangelist Markos" e.V., Integrationsagenturen der AWO UB Hagen - Märkischer Kreis, der Caritas Hagen und der Diakonie Mark- Ruhr, Kommunales Integrationszentrum Hagen, Pastoralraum Hagen-Mitte (West) und Volme Kulturforum.

Gefördert wird die Vortragsreihe durch das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“